Armageddon

Armageddon

Wohnmobil aus der Scheune geholt, aber wo soll es hingehen?

Da habe ich schon von der dritte Welle nichts mitgekriegt, da droht Karl die Unke schon mit der vierten Welle. Es bleibt dabei, wir werden alle sterben.

Testen, testen, testen. Ohne mich.

Mein Sohn ist gestern geimpft worden. In Sachsen. Mit Moderna. Ich alter Knacker habe auch einen Termin für die ungeliebte britische Pisse. Man nimmt, was man kriegt, ob’s schadet, erfahre ich später.

Die Gewaltspirale im Nahen Osten dreht sich und dreht sich. Wer warf den ersten Stein? Kritik gegen Israel wird nicht geduldet. Unrecht und Enteignungen, Jahrzehnte lange Ungleichbehandlung, es riecht nach Rassismus. Gewalt und Gegengewalt, keine Lösung, keine Hoffnung.

Heute ist mein letzter Arbeitstag. Vorzeitig. Spontan und mit finanziellen Einbußen. Jetzt Urlaub und Überstunden, alles, was sich an Tagen und Stunden angesammelt hat und dann das warten auf den Rentenbescheid. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ein seltsamer Tag, Schreibtisch ausgeräumt, Spind geleert, ein paar letzte durchaus längere Telefongespräche, Mailkonto aufgeräumt, Posteingang, Postausgang und Papierkorb. Was weg ist, ist es weg. Aus dem Fenster geschaut und die Aussicht genossen.

Canceln. Vergangenes ausradieren. Knechten. Tötet sie alle, ohne Unterschied, ohne Gnade. Gott wird die Seinen schon erkennen.

Und dann sind wir tatsächlich mit dem Wohnmobil losgefahren, ein Wochenende im Wald verbracht, auf einem kleinen Parkplatz gehalten und später durch den Elfenwald spaziert. Heller, lichter Laubwald, Ruhe, nur das Rauschen der Blätter und Zwitschern der Vögel. Traum?

Ein Gedanke zu „Armageddon

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