Träume, die keiner braucht und tote Bienen

Träume, die keiner braucht. Eine renitente Mutter, die sich uneinsichtig weigerte, mir eine ungemein wichtige Adresse zu geben. Mit dem Wohnmobil eine unmögliche Steigerung hochgefahren. Letztendlich den Motor beim Verschalten abgewürgt und rückwärts einen Hang hinunter gerollt. Aus den Augenwinkel bemerkte ich lachende Gesichter. Entsetzt aufgewacht. Insgesamt schlecht geschlafen, aufgewacht und die Qual, nicht wieder einschlafen zu können. Um fünf in der früh gefühlt wie geteert und gefedert.

Auf der Runde mit dem Hund am Mittag im Garten hinter dem Sportplatz, drüber in der Nähe der Bahngleise, vorbeigeschaut. Die bange Frage, wie geht es den Bienen. Wie vermutet, eine halbe Katastrophe. Wir haben zwei Bienenvölker. Dem einen geht es wunderbar. Ein emsiges Gesumme, Pollen werden eingetragen (was auf Nachwuchs schließen lässt) und Putzkolonnen säubern die Beute. Gleich daneben Tod und Verderben, kein Leben, überall tote Bienen. Dieses Volk ist tot. Vor zwei Wochen haben wir die Königin und einige ihrer Getreuen noch lebend gesichtet, nun lebt hier keine Biene mehr. Wir kennen den Grund nicht. Die Varroamilbe kann es eigentlich nicht sein, die Behandlung schien wie nebenan erfolgreich. Eine unbekannte Krankheit hat sie das Volk niedergerafft. Wir wissen nichts.

Nachmittags ein wenig im und am Reisemobil gebastelt, eingerichtet und gereinigt. Nach der Jungfernfahrt am Wochenende hatte ich eine kleine Liste abzuarbeiten. Da fehlt etwas, hier muss ausgebessert werden und dort hatte es geklappert.

Mir den Tag über kalt. Frösteln. Hoffentlich werde ich nicht krank.

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