Browsed by
Schlagwort: Post-Punk

Abends Regen und Post-Punk: Traitrs und Holygram

Abends Regen und Post-Punk: Traitrs und Holygram

Der Sonntagsausflug führte mich gestern bei strömendem Regen eher ungeplant nach H ins Lux. Traitrs und Holygram. Zwei mal schummriger Darkwave respektive Post-Punk. Passend in schwarz, für einen Sonntagabend gut besucht, begann die Veranstaltung pünktlich. Zum Auftakt das Duo Traitrs aus Toronto mit simplen, eingängigen Bass und Drums aus dem Computer, dazu interessanter Gesang und Gitarre, summa summarum eine flotte Mischung aus Post-Punk und Coldwave. Waren echt gut. Danach spielten die Kölner Holygram schon etwas komplexer auf . Rauschender, in…

Weiterlesen Weiterlesen

Traumerinnerungen: The Beauty of Gemina – Ghosts

Traumerinnerungen: The Beauty of Gemina – Ghosts

The Beauty of Gemina treffen Johnny Cash. Dark-Wave beschleicht amerikanischen Coutry. Schwarz und weiß in schwarz. Das was Michael Sele macht, mag ich sehr, das hier ganz und gar. Da fällt mir wieder dieser schreckliche Traum ein, in dem ich, aufgeregt und auf der Flucht, mit einem alten VW-Bus auf einer schmalen Strasse durch eine Moorlandschaft rase. Kein gutes Ende. Irgendwann erzähle ich ihnen die ganze Geschichte. Weitere Infos: Homepage | Youtube (es gibt so viel zu entdecken)

Ich sehe schwarz: Whispering Sons – Waste

Ich sehe schwarz: Whispering Sons – Waste

Ich kann nicht. Ich will nicht. Ich sehe nicht, und wenn, dann rabenschwarz. Schöner Song der belgischen Post-Punk Band Whispering Sons. Genau der richtige Einstieg in die ungemütliche Jahreszeit. Der Song stammt von ihrem aktuellen zweiten Album „Image“.

Ein klein wenig kühler: Second Still – Opening

Ein klein wenig kühler: Second Still – Opening

Musik für sonnige Tage, fast dreißig Grad, draußen im Garten beginnt man binnen Minuten zu schmoren. Die Band Second Still stammt aus Kalifornien. Musik für Fans von The Cure, Cocteau Twins und She Past Away. Gothic, Dark-Wave und Cold-Wave. Sängerin Suki San klingt fast wie die sagenhafte Elizabeth Davidson Fraser, dazu tiefster Bass, Gitarre in Moll, tanzende Drums. Der Song „Opening“ stammt von der 2018er EP „Equals“. Wenn es bloß ein wenig kühler wäre. Ein ganz klein wenig. Equals EP…

Weiterlesen Weiterlesen

Tanz in Moll: Wisborg – Becoming Caligari

Tanz in Moll: Wisborg – Becoming Caligari

Ich glaubte, ich wäre wach, doch ich schlief und träumte. Dunkle Gassen, kaltes Schattenreich. Ich höre. Und Draußen, am Ende, weit entfernt vom Lichtschein, Morast und zähes Gehen auf feuchten Pfaden. Ich träume, das ich wach bin. Ich bin wach und glaube, dass ich träume. Aus der Hafenstadt Wisborg kommen keine gute Nachrichten. Kinder in Käfigen von ihren Eltern getrennt. Schiffe mit Flüchtlinge ohne Hafen, Lügen zahlen sich aus. Musik rettet uns in schwärzester Nacht. Wer die alten ursprünglichen The…

Weiterlesen Weiterlesen

Kalt ist die Welt: Undertheskin – Cold

Kalt ist die Welt: Undertheskin – Cold

Das Haus erschien, obwohl in jedem Zimmer die Lampen brannten und die Heizung vor Wärme knackte, kalt und düster. Es bedurfte eine gewaltige Anstrengung, die einfachsten Hausarbeiten zu bewältigen, geschweige denn, vor dir Tür zu gehen. Ihr fror. Wenn sie sich dennoch zum Gehen zwang, dann unter großen Mühen, bereits erschöpft vom ersten Schritt in diese kalte, lausige Welt. Undertheskin besuchen: Bandcamp | Soundcloud | Facebook

Astreiner Post-Punk ohne Fisimatenten: Klammer – Modern God

Astreiner Post-Punk ohne Fisimatenten: Klammer – Modern God

Guten Morgen liebe Liebenden. Mir geht es so weit gut, etwas schwindelig nach dem ersten Kaffee und den schlechten Nachrichten in der Welt dort Draußen. Wie zum Teufel wäre das Leben ohne Musik zu ertragen? Die 2014 im britischen Leeds gegründete Band Klammer klingt wie direkt aus den seligen Achtzigern. Herrlich erzkonservativer Post-Punk, wie ich ihn mag. Der Song „Modern God“ (hier hören, kaufen und Download) ist ein düster-eingängiger Ohrwurm mit allem Drum und Dran: dunkel mahlender Bass, druckvolles Schlagzeug…

Weiterlesen Weiterlesen

Laufen mit Musik: White Hills – Overlord

Laufen mit Musik: White Hills – Overlord

Endlich wieder Laufen. Über zwei Wochen unfreiwillige Abstinenz. Beim Lauf durch die vertraute Landschaft Gedanken wieder einfangen, sortieren und scheinbare Unlösbarkeiten mit einem Atemzug lösen. Gelaufen mit abgedrehter Musik von White Hills, einem Musik-Duo aus New York. Die Musik abgedreht, weil wie im Drogenrausch zusammengeklöppelt erscheint. Eine Mischung aus Post-Rock, Psychedelica, Post-Punk und Space-Rock. Treibende Rhythmen, dystopischer Sounds, finster bis strahlend. Der Song „Overloard“ stammt von dem Album „Stop Mute Defeat“, welches via Bandcamp als Download, 12″ Vinyl oder bei…

Weiterlesen Weiterlesen

Ich lebe und gehe und spüre die kalte Luft: Fake Your Own Death – Cut

Ich lebe und gehe und spüre die kalte Luft: Fake Your Own Death – Cut

Ich glaube es kaum. Ich gehe entlang der Felder und es schneit. Der Winter kommt zurück. Meine Gedanken verirren sich. Den eigenen Tod vortäuschen. Zugegeben, ich bin neugierig und habe tatsächlich mit dem Gedanken gespielt, aber eben nur das. Die Verwerfungen wären wohl zu gravierend. Was ich mir allerdings auf meiner To-Do Liste notiert habe: Ist es kein Unfall, der mich hinwegfegt, so will ich mein Ende selbst bestimmen. Aber ich lebe und gehe und spüre die kalte Luft und…

Weiterlesen Weiterlesen

Tanzen mit der Gewissheit: Thirty Frames A Second

Tanzen mit der Gewissheit: Thirty Frames A Second

Das Wochenende war sehr schön. Tagsüber wurde alles schleifen gelassen und den Abend und die Nacht mit den ziemlich besten Freunden auf einer Party getanzt, getrunken, geredet und gelacht. Meistens habe ich getanzt. Ich tanze für mein Leben. Nicht mehr so oft, vielleicht schon etwas steifbeinig, aber noch geht’s. Also. Zeitreiseveranstaltung. Musik aus den Achtzigern. Aber nicht unbedingt Pop, sondern die besondere Mixtur aus dem, was früher in Kreisen angesagt war und was ich heute noch liebe. Underground, Post-Punk, EBM…

Weiterlesen Weiterlesen