Mit dem Fahrad

Mit dem Fahrad

zur Arbeit, gut 30 km fast nur durch Natur. Am Kanal entlang wie immer allein. Kaum in der Stadt und durch die Parks, gilt es Slalom zu fahren, Jogger, Spaziergänger und natürlich Fahrradfahrer soweit das Auge reicht.

Zeit während der Fahrt für Gedanken. Meine alte Mutter, Leben im Vergessen, zu weit weg in K, ruft mich zu oft an. Wird sie allein und isoliert in ihrer Wohnung langsam verrückt und wieder depressiv? Darf meiner Schwester sie so oft es geht, unter rigorosen Schutzmaßnahmen, zu sich nach Hause holen? Ein ziemlich Risiko in Zeiten von Corona, aber nach dem ersten Besuch sitzt die Mutter glücklich im Garten und genießt die Sonne.

Verdammte Pfeffersäcke. Helft den Italienen und Spaniern. Legt eine Europa-Anleihe auf und seit nicht so verdammt egoistisch. Deutschland schwimmt im Geld und bekommt neues hinterhergeschmissen, also weg damit.

Hatte ich erwähnt, das Trump ein Hurensohn ist? Wahrscheinlich schon. Prognostiziert Millionen Tote und faselt davon, wenn’s nur Hunderttausende werden, wie toll er dann seinen Job gemacht hat. Was spielt es da noch eine Rolle, ob die Amerikaner tatsächlich für Deutschland bestimmte Schutzmasken abgefangen haben oder nicht. Keine.

Verdammnis. Der erste Bekannte liegt ins künstliche Koma versetzt auf der Intensivstation und wird beatmet.

Sollten sie Pflicht werden, wir sind gewappnet. Meine Frau hat die ersten Schutzmasken genäht. Einige für uns, der Rest wird verschenkt. Hier eine Bastelanleitung.

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