Laufen mit Musik: The Drift – Dark Passage

Kalt. Drei Grad. Nieselregen. Wind nicht zu knapp. Ich laufe zunächst trotzig, nach wenigen Metern, Regen und Wind von vorne, mit wachsender Laune, fast schon Euphorie durch offene Landschaft. Kein Schutz. Horizont und ein riesiger Himmel. Wir sind die Niedersachsen, sturmfest und erdverwachsen. Naja, geht so. Ich bin zumindest froh, das ich eine Mütze trage.

The Drift stammen aus San Fransisco. Der Song „Dark Passage“ von dem 2011er Album „Blue Hour“. Musikalisch steht das Trio für eine mitunter turbulente, oft eher entspannte Angelegenheit irgendwo zwischen Rock, Jazz, Minimalismus, Ambient, Dub und Indie. In der Summe nennen ich das ganz unbekümmert Post-Rock. Zwar gibt es auch feine Gitarrentöne und lichtdichte Shoegaze-Momente, aber auch Cello und jazzige Trompeten stehen im hallenden Vordergrund. Instrumentale Rockmusik. Ich bin mir nicht sicher, ob die Band noch existiert. Wenn nicht, ist das unbedeutend, Musik ist unsterblich. Wiederentdeckt heute beim Laufen. Passend zu den Umständen. Letzte Lebenszeichen von The Drift gibt es hier: Facebook | Bandcamp

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