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Schlagwort: Musik

Der große Berg

Der große Berg

Der große Berg kann nicht überwunden werden. Lähmende Tage und Wochen, fast einen Monat ein unlustiges Trauerspiel. Kein Schlaf. Bin ich noch bei Trost? Ich sollte doch verdammt noch mal doch Himmelhoch jauchzen und bin doch zu Tode betrübt. Und doch ist immer wieder Musik meine Rettung. Am Wochenende Stunden im Glück getanzt. Vor Wochen ein mitreissendes Konzert. Ein langer Lauf mit Musik aus längst vergangenen Tagen. Besser als bunte Pillen.

Laufen mit Musik: Wolverine – The Bedlam Overture

Laufen mit Musik: Wolverine – The Bedlam Overture

Kalt war es. Kalt und windig. Ein angenehmer Lauf, immer der Blick auf den Puls und mit der Erwartung, gleich tot umzufallen, wurden es dann doch knapp fünfzehn Kilometer in bester Laune. Jeden Atemzug genossen. Machina Viva (24/96 hi-res version) by Wolverine Wolverine ist eine Progressive-Metal Band aus Schweden, gegründet 1995. Der fast 15 minütige Track „The Bedlam Overture“ stammt von dem 2016er Album „Machina Viva“. Die perfekte Musik für einen ausgedehnten Lauf. Angenehm melancholischer Progressive-Rock mit langem Atem und…

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Laufen mit Musik: Showstar – Soft Apocalypse Syndrome

Laufen mit Musik: Showstar – Soft Apocalypse Syndrome

Gedanken sind wieder überreif und sollten dringend sortiert werden. Also Laufschuhe schnüren und raus. Laufen. Trotz Regen und Sturmböen. Ist man erst unterwegs, spielt das Wetter keine allzu wichtige Rolle. Ich sollte dringend aufhören, ständig über den Tod nachzudenken. Vorbeiwehende Wolkenformation. Und ja, es wäre ärgerlich, sollten meine Feinde mich überleben. Der monotone Rhythmus, der gleichmäßige erhöhte Puls, ich lebe. Das Album „Soft Apocalypse“ der belgischen Band Showstar ist gerade erschienen, gesungen wird auf dem Opener nicht, ansonsten schon. Voluminöser,…

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Ruhezeit: Hungry Ghosts – Coma

Ruhezeit: Hungry Ghosts – Coma

Manchmal das Bedürfnis ewig zu leben und es auszuhalten. Nie ohne Musik. Hungry Ghosts ist ein Trio aus Australien. Instrumentale Musik. „Coma“ von dem Album „Alone Alone“, veröffentlicht 2017. Ambienter Post-Rock, ruhig, ein stiller See, Wind kräuselt sich. Katharsis. Alone Alone by HUNGRY GHOSTS

Mark Hollis

Mark Hollis

Ich hatte einen schönen Tag. Alles gut. Und dann lese ich, Mark Hollis ist tot. Mann oh Mann. Warum auch immer jetzt schon, wir sind alle irgendwann fällig. Ich bin dennoch traurig. Der Mann hat mir Rätsel aufgegeben, seine Musik habe ich seit so vielen Jahren, nein, seit viel mehr als der Hälfte meiner Zeit auf Erden geliebt. Die Musik von Mark Hollis und Talk Talk, das ging immer und immer wieder. Ich hatte auch hin und wieder beim Hören…

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Blick nach Draußen: Peter Heppner – Hermann Hesse‘ Im Nebel (Dirk Riegner Mix)

Blick nach Draußen: Peter Heppner – Hermann Hesse‘ Im Nebel (Dirk Riegner Mix)

Der Blick aus dem Fenster, die Sicht ändert sich seit Stunden nicht, Nebel. Passend dazu ein sich dahinschleppender Song von Peter Heppner, der zu knarzenden Trip-Hop das schöne, nicht wirklich lustige Gedicht „Im Nebel“ von Hermann Hesse vertont. Wir haben November, das geht soweit in Ordnung. Peter Heppner – Hermann Hesse‘ Im Nebel (Dirk Riegner Mix)

Traumerinnerungen: The Beauty of Gemina – Ghosts

Traumerinnerungen: The Beauty of Gemina – Ghosts

The Beauty of Gemina treffen Johnny Cash. Dark-Wave beschleicht amerikanischen Coutry. Schwarz und weiß in schwarz. Das was Michael Sele macht, mag ich sehr, das hier ganz und gar. Da fällt mir wieder dieser schreckliche Traum ein, in dem ich, aufgeregt und auf der Flucht, mit einem alten VW-Bus auf einer schmalen Strasse durch eine Moorlandschaft rase. Kein gutes Ende. Irgendwann erzähle ich ihnen die ganze Geschichte. Weitere Infos: Homepage | Youtube (es gibt so viel zu entdecken)

Ich sehe schwarz: Whispering Sons – Waste

Ich sehe schwarz: Whispering Sons – Waste

Ich kann nicht. Ich will nicht. Ich sehe nicht, und wenn, dann rabenschwarz. Schöner Song der belgischen Post-Punk Band Whispering Sons. Genau der richtige Einstieg in die ungemütliche Jahreszeit. Der Song stammt von ihrem aktuellen zweiten Album „Image“.

Ein klein wenig kühler: Second Still – Opening

Ein klein wenig kühler: Second Still – Opening

Musik für sonnige Tage, fast dreißig Grad, draußen im Garten beginnt man binnen Minuten zu schmoren. Die Band Second Still stammt aus Kalifornien. Musik für Fans von The Cure, Cocteau Twins und She Past Away. Gothic, Dark-Wave und Cold-Wave. Sängerin Suki San klingt fast wie die sagenhafte Elizabeth Davidson Fraser, dazu tiefster Bass, Gitarre in Moll, tanzende Drums. Der Song „Opening“ stammt von der 2018er EP „Equals“. Wenn es bloß ein wenig kühler wäre. Ein ganz klein wenig. Equals EP…

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