Laufen mit Musik: Claan – Unseelie

Ich hatte die vergangene Nacht eigentlich ganz gut geschlafen. Zumindest ohne Unterbrechungen. Wie immer ein paar komische Träume, Erinnerungen an einen filigranen Turm, ein großes Projekt von Vielen, welches ich prompt zum Einsturz brachte. Vielleicht als ein Resultat meiner Ungeschicktheit wachte ich mit rasenden Kopfschmerzen auf. Keine Acetylsalicylsäure im Haus. Ein gemütlicher Lauf von zehn […]

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Ein grauer Novembertag

Nachdem meine Mutter nun in K ist, womöglich nicht mehr zurück kommt, ich nicht mehr jedes Telefonat entgegen nehme, schlafe ich wieder durch. Und wenn ich wie gestern morgen laufe, diesmal sogar eine neue Strecke, die Gedanken mäandern, auseinander driften und sich neu zusammenfügen, ist die Welt sogar an einen kalten grauen Morgen im November […]

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Ich wache zu früh auf

Ich wache zu früh auf. An Schlaf ist nicht zu denken. Ich fahre zeitig nach H. Um halb neun klingelt es. Ich drücke den Türöffner. Das zweite Mal kommt der Medizinischer Dienst der Krankenversicherung zur Pflegebegutachtung von Mutter. Diesmal wird als Ergebnis ein täglicher erforderlicher Pflegeaufwand von insgesamt 180 Minuten festgestellt. Drei Stunden. Es geht […]

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Laufen mit Musik: Balthazar – The Man Who Owns The Place

Man läuft, genießt die Bewegung, den erhöhten Puls, die Landschaft und dann wird man plötzlich und unerwartet aus seinen Gedanken gerissen. Der Weg wird mit zornigem Gefauche und Geschnatter versperrt. Immerhin drei kleine Gänseküken gilt es, zu beschützen. Ich bin knapp einem Massaker entkommen. Der Song „The Man Who Owns The Place“ hat schon ein […]

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Laufen mit Musik: White Hills – Overlord

Laufen mit Musik

Endlich wieder Laufen. Über zwei Wochen unfreiwillige Abstinenz. Beim Lauf durch die vertraute Landschaft Gedanken wieder einfangen, sortieren und scheinbare Unlösbarkeiten mit einem Atemzug lösen. Gelaufen mit abgedrehter Musik von White Hills, einem Musik-Duo aus New York. Die Musik abgedreht, weil wie im Drogenrausch zusammengeklöppelt erscheint. Eine Mischung aus Post-Rock, Psychedelica, Post-Punk und Space-Rock. Treibende […]

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Laufen mit Musik: The Devil & The Universe – The Church Of The Goat

Nach über einer Woche schludriger Faulheit (zu kalt, zu windig, keine Zeit, könnte gleich regnen, passt gerade nicht) wieder gelaufen. Schön. Wie immer nach dem Lauf prächtig gefühlt. Während der halben Stunde Gedanken über Gott und die Welt gemacht. Das vergangene Wochenende. Das Telefonat mit meiner jetzt wieder studierenden Tochter, die sich einen Hund anschaffen […]

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Laufen mit Musik: Otto Dix – White Dust

Was für ein schöner Tag. Sehr früh, knapp unter Null, strahlende Sonne, diesig. Die Luft frisch und kalt. Kein Wind. Die Nacht über war ich vollkommen neben der Spur. Träume die jede Beschreibung spotten. Schnell einen Kaffee und dann hinaus. Allein, und nicht allein. Im eigenen Dunstkreis mit mäandernden Gedanken. Scheinbar unlösbare Probleme werden in […]

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Notizen am Rande der Wahrnehmung 05-3

Heute morgen ein schöner Lauf über fünf Kilometer. Bald die Mütze vom Kopf gerissen und die Sonne genossen. Ich werde heute fasten. Es ist doch immer wieder bemerkenswert, was blauer Himmel, strahlende Sonne und steigende Temperaturen, plötzlich, fast unerwartet und weit jenseits der Minusgrade, bei uns Menschen bewirkt. Gestern Wandern im Harz. Was für ein […]

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Laufen mit Musik: Dirtmusic – Bu Bir Ruya

Dirtmusic - Bu Bir Ruya

Neues von Dirtmusic, musikalische Heimatlose, Herumtreiber der Weltmusik, die auf dem gerade erschienenen Album „Bu Bir Ruya“ eine orientalisch inspirierte Mischung aus Rock, Folk, Psychedelic und Trance verbasteln. Seltsame Instrumente wie Saz, Darbuka, Davul und Bendir gibt es zu hören. Musikalisch mit euphorischen Momenten, geht es doch um kalte Herzen, Grausamkeit und der Quintessenz, der […]

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Laufen mit Musik: Clann – Unseelie

Heute bin ich gelaufen wie ein geölter Blitz. Und dass nur, weil mir zunächst eine junge Läuferin (mit kleinem Hund) entgegenkam und von der ich glaubte, dass sie, als ich am Pass wendete, ebenfalls mit der Absicht zurücklaufen würde, mich möglicherweise zu überholen. Die ganze Strecke zurück ins Dorf war mir, als wären hinter mir […]

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