Browsed by
Schlagwort: Erinnerung

Mark Hollis

Mark Hollis

Ich hatte einen schönen Tag. Alles gut. Und dann lese ich, Mark Hollis ist tot. Mann oh Mann. Warum auch immer jetzt schon, wir sind alle irgendwann fällig. Ich bin dennoch traurig. Der Mann hat mir Rätsel aufgegeben, seine Musik habe ich seit so vielen Jahren, nein, seit viel mehr als der Hälfte meiner Zeit auf Erden geliebt. Die Musik von Mark Hollis und Talk Talk, das ging immer und immer wieder. Ich hatte auch hin und wieder beim Hören…

Weiterlesen Weiterlesen

Stimmung wegen Wetterlage nicht so gut

Stimmung wegen Wetterlage nicht so gut

Ein trister Sonntag, monochrom, das Wetter zum Decke über Kopf ziehen. Zeit, um auf dem Handy die Kontakte durchzusehen. Fünf Telefonnummern gelöscht. Da geht schon länger keiner mehr dran, weil tot. Und da die Stimmung gerade in den Keller rauscht, der Blick aus dem Fenster nicht fröhlich stimmt, wehmütig im alten Familienalbum Bilder einer Familie betrachtet, die keine mehr ist.

Tanzen mit der Gewissheit: Thirty Frames A Second

Tanzen mit der Gewissheit: Thirty Frames A Second

Das Wochenende war sehr schön. Tagsüber wurde alles schleifen gelassen und den Abend und die Nacht mit den ziemlich besten Freunden auf einer Party getanzt, getrunken, geredet und gelacht. Meistens habe ich getanzt. Ich tanze für mein Leben. Nicht mehr so oft, vielleicht schon etwas steifbeinig, aber noch geht’s. Also. Zeitreiseveranstaltung. Musik aus den Achtzigern. Aber nicht unbedingt Pop, sondern die besondere Mixtur aus dem, was früher in Kreisen angesagt war und was ich heute noch liebe. Underground, Post-Punk, EBM…

Weiterlesen Weiterlesen

Enthaltsamkeit, allerdings intermittierend

Enthaltsamkeit, allerdings intermittierend

Abendlicher Spaziergang durch den Ort. Der Hund verlangt danach und mir kommt die Luftschnapperei gerade recht. Es ist dunkel und kalt. Lichter in den Fenstern. Ich stelle mir vor, wer dort wohnen könnte. Lebt und vielleicht gerade mit dem Tode ringt. Und weiter, wie viele Menschen sind in unserer Straße, seitdem wir hier leben, gestorben? Nach meiner gestrigen Essattacke den Beschluss gefasst, wieder mit dem Fasten anzufangen. Allerdings intermittierend. Soll heißen, nach der 5:2 Intervall Fastenmethode. Konkret, zwei Tage in…

Weiterlesen Weiterlesen

Ein Blick zurück

Ein Blick zurück

Rückblick. 2017 war ein Haufen Scheiße und ein paar Lichtblicke. Die morgendliche Fahrt in die Stadt. Täglich und wieder und wieder. In den Nachrichten wird gemordet, gesprengt, erstochen und erschossen. Die Hölle auf Erden in Afghanistan, Pakistan, Syrien, Libyen und Jemen. Ich schalte weg. Ich kann das nicht mehr hören, ich will das nicht mehr hören. Es interessiert mich nicht. Ich bin erschöpft. Das ist mit ein Grund, warum mir das lesen, hören und sehen von Nachrichten körperliches Unwohlsein bereitet….

Weiterlesen Weiterlesen

Erinnerung: Meine Mutter als Kind

Erinnerung: Meine Mutter als Kind

Erinnerungen. Meine Mutter, das kleine Mädchen im kariertem Kleid. Während die Welt 1941 aus den Fugen geriet, war mein Mutter drei Jahre jung und lebte bei ihrer Tante Auguste in Heinsen. Das Haus, direkt an der Weser, steht dort heute noch. Das Foto entstand kurz vor ihrem Umzug zu ihren Großeltern nach Thüste. Mir gefällt die Schleife im Haar.

Musik zum Glück: Death Of Lovers – The Absolute

Musik zum Glück: Death Of Lovers – The Absolute

Oh wie schön, ein Blick in die Zukunft. Nach dieser Musik könnte ich, mit steifer, quietschender Hüfte, den Rollator fest umgeklammernd, mehr wankend als tanzend, meine gemächlichen Runden drehen und in schönen Erinnerungen schwelgen. Death Of Lovers aus Philadelphia sind während einer gemeinsamen Tour aus den Bands Nothing und Whirr als etwas Neues entstanden. Hörten wir bei den Vorgängern vorbildlichen Shoegaze und Alternative, so tendieren Dead Of Lovers eher in Richtung lupenreinen, melodischen Post-Punk, der klingt, als wären wir im…

Weiterlesen Weiterlesen

Erinnerung: Mit meiner Schwester

Erinnerung: Mit meiner Schwester

Meine Schwester und ich am Maschsee in Hannover. Das Foto ist 1966 entstanden. Vornüber gebeugt, mit den Händen an der Ufermauer abgestützt, vielleicht mit Blick auf Schwäne im Wasser. Nach der kurzen Hose und dem Hemd zu urteilen, scheint es Frühling oder Sommer gewesen zu sein. Von den zukünftigen Dämonen war noch nichts zu sehen.