Halb so schlimm, halb so wild

Halb so schlimm, halb so wild

Unruhiger Schlaf. Mitten in der Nacht aufgewacht. Es hat lange gedauert, bis ich wieder einschlafen konnte. Im Dunkeln, sich im Bett wälzend, erscheinen nicht nur alle Katzen grau, geringe Probleme und kleine Hürden werden zu großen Herausforderungen. Die enormen, die bedeutenden Schwierigkeiten erscheinen in der Nacht als schier unüberwindliche, so mächtig und riesenhafte Klippen, man könnte verzweifeln. Und dann, oh Wunder, dass erste Tageslicht, der erste Kaffee und alles Grübeln scheint verflogen. Auf einmal werden bedachten Ausweglosigkeiten zu fast schon leicht zu lösenden Aufgaben. Irgendwie geht alles, es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Davon geht die Welt nicht unter. Halb so schlimm, halb so wild und kein Beinbruch. Und es lebt sich besser, wenn das Glas nicht halb leer, sondern halb voll ist.

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