Seit zwei Monaten kein Wort geschrieben. Antriebslosigkeit, Müdigkeit, bleierne Schwere. Von außen betrachtet phlegmatisch und faul, aber tatsächlich auf der Suche nach Sinnhaftigkeit. Vielleicht ist es Nichts davon, sondern nur das alte, zu große Herz. Es musste ja so kommen. Ist in diesen zwei Monaten irgendetwas Nennenswertes passiert? Ich erinnere mich. Wir haben ein neues […]
Stimmungslage
Ich trinke morgens zuviel Kaffee
Kaffee. Irre Träume. Im Internet grässliche Neuigkeiten. Immer noch leichter Muskelkater vom Krafttraining vorgestern. Da lese ich gerade, das an multiresistenten Keimen letztes Jahr ungefähr genauso viel Menschen gestorben sind wie am Corona Virus. Siehe da. Noch ein Kaffee. Meine Frau kommt von der morgendliche Runde mit dem Hund zurück und wünscht mir einen guten […]
- Fragmente
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Eine Woche fast himmelhoch jauchzend
Nein, Glück ist ohne Sinn nicht zu haben. Es regnet. Nicht so gut geschlafen. Kopfschmerzen. Zimmer aufgeräumt. Fußleisten angebracht. Bad und WC. Lese gerade, das Boris Johnson zurück treten will. Kann sein, das er verrückt ist, ich mag ihn. Lange geschlafen und trotzdem noch müde. Verrückt geträumt. Internet lesen. Gibt aber auch gute Nachrichten. Russen […]
Luft holen
Auf der Bank sitzend, in den makellosen blauen Himmel starrend. Die Hand greift nach dem Smartphone, ich schlage sie mit der anderen weg. Doomscrolling. Ich muss aufpassen das mir beim Aufsammeln der grässlichen Nachrichten und Kriegsbilder nicht der Kopf platzt. Und tatsächlich habe ich es geschafft, gute Erinnerungen des Vorabends in den Schlaf zu retten, […]
Dann kommt es noch knüppeldick
Den ganzen Tag Regen und Sturm. Nur vor die Tür wegen dem Hund. Der Tag ist nicht der Rede wert. Noch nicht am Ende, verplemperte Zeit mit Nichtstun, Lesen und an die Decke starren verbracht. Im guten alten Shell-Atlas mögliche Touren für die erste Wohnmobilfahrt im April geplant. Abends im strömenden Regen durch den Ort […]
Heute Morgen um fünf
als ich mich mit dem Fahrrad in die nächstgrößere Stadt aufmachte um meine Brötchen zu verdienen, war es noch recht kühl. Nach anderthalb Stunden Fahrt im ersten Licht durch Natur und leiser Stadt hätte ich vor Glück Bäume ausreißen können. Jetzt bin ich bei sommerlichen Wetter für zwölf Stunden weggesperrt. Freue mich auf die Rückfahrt. […]
In diesem Zustand: Trentemøller – Where The Shadows Fall
In diesem Zustand der Schwebe, Augenlider schwer, in einem solchen Umstand Zuspruch bekommen. Das wäre schön. Jemand fragte, was ich gerade dächte, und in diesem Moment, diesem Augenblick wusste ich es nicht. Das war mir eine Erleichterung, gab mir ein Gefühl von frei sein.