Auf einer Geburtstagsfeier

Zu meinem Geburtstag lade ich grundsätzlich nicht ein. Geburtstagsfeiern sind Begräbnisse auf Raten. Die Einladung eines langjährigen Freundes wurde natürlich dankend angenommen. Man kennt sich seit bald 30 Jahren, hat sich aus den Augen verloren, aber sieht sich immer wieder. An diesem Abend waren wir nur eine Handvoll Gäste, im Anbetracht der Gegebenheiten haben wir […]

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Ein umgestürzter Baum

Ich habe heute Nacht von dicken Engeln geträumt. Engel können Klavier und Harfe spielen und singen sehr lieblich. Aber nützliche Bücher lesen sie nicht gern. Wenn sie lesen, dann nur Romane über Menschen, die gar nicht gelebt haben. Und nur über Untote und Nichtlebende zu lesen, kann auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Der […]

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Musik zum Glück: Fink – This Isn’t A Mistake

Hurra, Finian Paul Greenall alias Fink hat mit „Resurgam“ ein neues Album veröffentlicht. Seitdem der Mann sich wieder der akustischen Gitarre zugewandt hat, ist Herr K vernarrt. Und es wird von ihm die Meinung vertreten, er wird von Album zu Album besser und besser. Singer-Songwriter, Blues und Gospel, viel Seele und Langsamkeit als Stilmittel. Die […]

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Ausmaß der Einsamkeit

Es heißt, das ganze Ausmaß der Einsamkeit erschließe sich erst in der Küche, wenn man eine Einzelmahlzeit bereite. Alles Einzelstücke. Eine Tasse, ein Besteck, ein Teller und höchstwahrscheinlich auch nur ein einziger lausiger Plan für den Tag, die Woche, das verdammte Jahr. Sich ab und an einsam zu fühlen, das mag ja noch angehen. Sich […]

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Musik zum Glück: Dictaphone – 105.4

Immer wieder diese Momente herbeidenken. Der Atem, das Atmen. Ach ja, die Achtsamkeit. Sich seiner selbst bewusst sein. Ganz wirklich und mit allen Sinnen. Dem Alltagsstress, den drohenden Wahnsinn entkommen, sich wappnen, gesunden an Herz und Hirn, das ist das Ziel. Im Hintergrund tröpfeln meinetwegen leise Jazz-Beats, schleppende analoge Klänge. Ich glaube, Klarinette und Violine. […]

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Bis drei Uhr nachts an der Theke

Spät abends zwei gute Freunde abgeholt. Fensterlose Kneipe. Die Flasche Bier ein Euro und neunzig Cent, das Gläschen Absinth nicht viel teurer. Die Gäste in Schwarz, die aufgelegte Musik dementsprechend düster. Zu hören gab es eine unlustige Mischung aus Post-Punk, Dark-Wave, Neo-Folk und EBM. Angeregte Unterhaltung. Die Stimmung wurde im Laufe der Nacht alkoholisiert, ich […]

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