Notizen. Auf dem Spaziergang von Robotern geträumt

Notizen. Auf dem Spaziergang von Robotern geträumt

Ein Traum. Umringt von dunkel gekleideten Männern, nicht wirklich bedrohlich. Dennoch zerbricht mein Hund, dieses sanfte Tier, nach kurzem Kampf dem einen der unbekannten Männer den Unterkiefer. Der Versuch meinerseits, die Bruchstellen zu schienen und bandagieren, erwies sich als sinnlos. Sogleich wurde ich von Musik geweckt. Da ich den Tag freihatte, ließ ich es gemütlich angehen. Das späte Frühstück, nach dem Fitnessstudio, bestand aus Kaffee und zwei kalten Chicken-Nuggets. Auf dem Spaziergang von Robotern geträumt. Abends waren wir in einem…

Weiterlesen Weiterlesen

Musik zum Glück: Kirlian Camera – Moonlight Sonata for Holograms

Musik zum Glück: Kirlian Camera – Moonlight Sonata for Holograms

Wir schauen uns an und sie blickte schnell weg, eisige Kälte durchfuhr mich. War da ein „in sich hineinlächeln“, eine geheimer Verachtung zu spüren? Mein Herz ist immer noch kalt. Sky Collapse by Kirlian Camera Kirlian Camera sind ein italienisches Musikprojekt, das 1980 in Parma gegründet wurde. Der Name stammt von der Kirlian-Kamera, mit der man elektrische Felder darstellen kann, was in esoterischen Kreisen als „Aura“ gedeutet wird. Als Ansatzpunkte zur Einordnung sind Begrifflichkeiten wie Dark-Wave, Electro-Wave und Elektro-Pop hilfreich….

Weiterlesen Weiterlesen

Nachtrag: Befreiung des VanMoof Electrified

Nachtrag: Befreiung des VanMoof Electrified

Die Geschichte vom Vortag nimmt ein gutes Ende. Das 3500 Euro teure Fahrrad war noch da. Der Hersteller hat ein neues Schloss in Aussicht gestellt. Somit stand der Befreiung nichts im Weg. Nun würde man ja vermuten, drei Herren, die mit einem alten VW Bus vorfahren, einen bezinbetriebenen Stromgenerator anwerfen und mit einem Winkelschleifer laut und funkensprühend hantieren, in der Innenstadt für ein gewisses Aufsehen sorgen würden, dem war aber nicht so.

Musik zum Glück: The Dead Lovers – Sand

Musik zum Glück: The Dead Lovers – Sand

Da belache ich gerade das Elend der Welt und dann: Oh, was für schöne Musik. Atmosphärisch, melancholisch, so knisternd analog, so warm und wunderbar, so anschmiegsamer und tröstender Retro, alles wird gut. Herrn K sein liebster Song, die Ballade „Sand“ rettet mir den Tag. Das im Duett eindringlich gesungene Lied ist eines von einer Handvoll matt glitzernder Juwelen von dem Album „Slow Black“. The Dead Lovers ist ein Projekt der deutschen Sängerin Lula und ihrem britischen Kollegen Wayne Jackson. Ansässig,…

Weiterlesen Weiterlesen

Mittwochabend – Hilfe, mein VanMoof Electrified ist angekettet

Mittwochabend – Hilfe, mein VanMoof Electrified ist angekettet

Wie jeden Mittwoch Herrenabend im Restaurant in der Innenstadt einer Stadt. Einer der Freunde, stolz wie Oskar, fuhr mit seinem funkelnagelneuen VanMoof Electrified S. Ein elektrisches Fahrrad der Extraklasse, optisch sehr schön, technisch mit allen Raffinessen. So gibt es auch die Möglichkeit, ein im Rahmen verankertes Schloss via Bluetooth zu versperren. Das hat der Mann vor meinen Augen gemacht. Fahrrad an Laternenpfahl, Kette eingefädelt, mit der Fernbedienung verriegelt und wir dann ein paar Stunden Spaß im reservierten Separee. Die Themen…

Weiterlesen Weiterlesen

Statusmeldungen. Die ist bald weg vom Fenster

Statusmeldungen. Die ist bald weg vom Fenster

Der Kollege mir gegenüber liest im Internet. Focus Online und RT, ehemals Russia Today, und trägt mir voller Inbrunst die guten Nachrichten des Tages vor. Massenvergewaltigungen, Messerstechereien, Sozialbetrug, Raubüberfälle am laufenden Band. Mitten in Deutschland, mitten in der Stadt, die Merkel ist schuld. Die ist bald weg vom Fenster. Zum Weihnachtsmarkt kann man auch nicht mehr gehen. Die Zeiten sind vorbei. Ich schüttle nur vorsichtig den Kopf, mein Gegenüber ist wirklich netter Kerl, und so erzähle ich lieber ein paar…

Weiterlesen Weiterlesen

Düstere Klänge wie eine offene Wunde: Fiordmoss – Motherland

Düstere Klänge wie eine offene Wunde: Fiordmoss – Motherland

Das tschechisch-norwegische Quartett Fiordmoss, beheimatet in Berlin, mag es nicht lustig, sondern trübsinnig. Düstere Klänge, dramatische Wendungen, klingt ihre Musik wie eine allzu enge, lebensbedrohliche Umarmung von Massive Attack und Portishead. Mit dem Horror verbändelt singt Sängerin Petra Hermanová schaurig schön. Lustig und lachend geht anders. Ich schaue in den Spiegel. Ich schaue aus den Fenster. Schatten und Düsternis überall. Die Diskografie von Fiordmoss kann auf Bandcamp bewundert und gehört werden.