Notizen am Rande der Wahrnehmung 13-2

Heute Morgen wurde ich zu spät aufgeweckt. Es hatte in der Nacht geschneit. Schnee und Glätte. Auf den Weg in die Stadt fuhr vor mir jemand auf dem Weg über die Dörfer mit vorsichtigen Tempo 30. Kein Problem, ich habe Zeit. So oder so zu spät in der Stadt angekommen. Mein Arbeitgeber sieht das entspannt.

Es gibt doch tatsächlich noch gute Nachrichten. In Südafrika ist ein Wilderer von einem Löwen gefressen wurde. Fast nur sein Kopf soll übrig geblieben sein.

Aufgekochter Haferbrei, einen hineingeschnippelten Apfel, eine Handvoll Nüsse und etwas Honig. Satt für den Tag.

Ohne Musik. Wie soll das gehen?

Spaziergang mit dem Hund. Kalt und stahlblauer Himmel.

Im Halbschlaf auf dem Sofa liegend verwandele ich mich mit angezogenen Beinen in eine merkwürdige Konstruktion, eine Art wackeliges Gerüst.

Neues schönes deutsches Wort. Sich „schulzen“, was so viel bedeutet, wie sich selbst durch einen Fleischwolf drehen.

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