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Kategorie: Musik

We Lost The Sea – A Gallant Gentleman (Live at Studios 301)

We Lost The Sea – A Gallant Gentleman (Live at Studios 301)

Ich bin, während ich hier bin, woanders. Was starrst du mich? Immer wieder bin ich über mich selbst entsetzt. Alle meine Fehler, die ich ungeschehen wünschte, tauchen wie ein wütendes Rudel hinter meinem Rücken auf, jagen mich bis an den Rand der Welt. Ich kann nur wieder einmal auf Nachsicht hoffen. Heute werde ich jeden, den ich treffe, anlächeln. Wenn sie mich für einen Idioten halten, dann ist das eben so. e Lost The Sea stammen aus Australien. Mehr weiß…

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Laufen mit Musik: White Hills – Overlord

Laufen mit Musik: White Hills – Overlord

Endlich wieder Laufen. Über zwei Wochen unfreiwillige Abstinenz. Beim Lauf durch die vertraute Landschaft Gedanken wieder einfangen, sortieren und scheinbare Unlösbarkeiten mit einem Atemzug lösen. Gelaufen mit abgedrehter Musik von White Hills, einem Musik-Duo aus New York. Die Musik abgedreht, weil wie im Drogenrausch zusammengeklöppelt erscheint. Eine Mischung aus Post-Rock, Psychedelica, Post-Punk und Space-Rock. Treibende Rhythmen, dystopischer Sounds, finster bis strahlend. Der Song „Overloard“ stammt von dem Album „Stop Mute Defeat“, welches via Bandcamp als Download, 12″ Vinyl oder bei…

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Laufen mit Musik: The Devil & The Universe – The Church Of The Goat

Laufen mit Musik: The Devil & The Universe – The Church Of The Goat

Nach über einer Woche schludriger Faulheit (zu kalt, zu windig, keine Zeit, könnte gleich regnen, passt gerade nicht) wieder gelaufen. Schön. Wie immer nach dem Lauf prächtig gefühlt. Während der halben Stunde Gedanken über Gott und die Welt gemacht. Das vergangene Wochenende. Das Telefonat mit meiner jetzt wieder studierenden Tochter, die sich einen Hund anschaffen will, was wir mit leichten Stirnrunzeln bewerten. Die ewigen To-do-Listen, tagtäglich erstellt, einen niederzwingen und ermüden. Immer ist irgendetwas. Gelaufen wird unter anderen mit The…

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Ich lebe und gehe und spüre die kalte Luft: Fake Your Own Death – Cut

Ich lebe und gehe und spüre die kalte Luft: Fake Your Own Death – Cut

Ich glaube es kaum. Ich gehe entlang der Felder und es schneit. Der Winter kommt zurück. Meine Gedanken verirren sich. Den eigenen Tod vortäuschen. Zugegeben, ich bin neugierig und habe tatsächlich mit dem Gedanken gespielt, aber eben nur das. Die Verwerfungen wären wohl zu gravierend. Was ich mir allerdings auf meiner To-Do Liste notiert habe: Ist es kein Unfall, der mich hinwegfegt, so will ich mein Ende selbst bestimmen. Aber ich lebe und gehe und spüre die kalte Luft und…

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Laufen mit Musik: Otto Dix – White Dust

Laufen mit Musik: Otto Dix – White Dust

Was für ein schöner Tag. Sehr früh, knapp unter Null, strahlende Sonne, diesig. Die Luft frisch und kalt. Kein Wind. Die Nacht über war ich vollkommen neben der Spur. Träume die jede Beschreibung spotten. Schnell einen Kaffee und dann hinaus. Allein, und nicht allein. Im eigenen Dunstkreis mit mäandernden Gedanken. Scheinbar unlösbare Probleme werden in Nullkommanix gelöst. White Dust kommt mir gerade recht. Wilhelm Heinrich Otto Dix (* 2. Dezember 1891 in Untermhaus, heute Stadtteil von Gera; † 25. Juli…

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Tanzen mit der Gewissheit: Thirty Frames A Second

Tanzen mit der Gewissheit: Thirty Frames A Second

Das Wochenende war sehr schön. Tagsüber wurde alles schleifen gelassen und den Abend und die Nacht mit den ziemlich besten Freunden auf einer Party getanzt, getrunken, geredet und gelacht. Meistens habe ich getanzt. Ich tanze für mein Leben. Nicht mehr so oft, vielleicht schon etwas steifbeinig, aber noch geht’s. Also. Zeitreiseveranstaltung. Musik aus den Achtzigern. Aber nicht unbedingt Pop, sondern die besondere Mixtur aus dem, was früher in Kreisen angesagt war und was ich heute noch liebe. Underground, Post-Punk, EBM…

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Musik für Traumtänzer: Hante – Empty Space (Antipole | Paris Alexander remix)

Musik für Traumtänzer: Hante – Empty Space (Antipole | Paris Alexander remix)

Ich sitze auf einer Parkbank. Neben mir eine alte, wie mir scheint, vornehme Dame deren Fragen ich nicht beantworten kann. Woher ich komme und wohin ich gehen werde, das weiß ich nicht. Ich weiß nicht, wo ich geboren wurde, außer, dass es in einem einsamen Haus, dort Draußen im Dunkeln, in einem finsteren Zimmer mit schwarzen Wänden, war. Dunklen Gängen und hohen Decken, Spinnweben und huschende Schatten, feucht und kalt. Ich träume ich bin wach. Ich bin wach und glaube,…

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Ein seltsamer, unbestimmter Schwindel: Mica Levi – Death

Ein seltsamer, unbestimmter Schwindel: Mica Levi – Death

In letzter Zeit sind fast alle Bilder aus meiner Kindheit, denen es gelingt, von mir wachgerufen zu werden, von bläulicher Blässe, verschwommen und diffus. Vielleicht sind es nur künstliche Erinnerungen, vielleicht sind es Wörter, Zeilen aus längst verbrannten Büchern, und möglicherweise sind die Schwarz-Weiß-Fo­to­gra­fien im alten Kunstlederalbum nur Betrug. Vielleicht brauche ich nur einen Analytiker, der mir aus der Patsche hilft. Das ganze Problem in meinem Kopf wurde ganz und gar nicht besser, als ich gestern in sternenklarer Nacht, weit…

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Laufen mit Musik: Dirtmusic – Bu Bir Ruya

Laufen mit Musik: Dirtmusic – Bu Bir Ruya

Neues von Dirtmusic, musikalische Heimatlose, Herumtreiber der Weltmusik, die auf dem gerade erschienenen Album „Bu Bir Ruya“ eine orientalisch inspirierte Mischung aus Rock, Folk, Psychedelic und Trance verbasteln. Seltsame Instrumente wie Saz, Darbuka, Davul und Bendir gibt es zu hören. Musikalisch mit euphorischen Momenten, geht es doch um kalte Herzen, Grausamkeit und der Quintessenz, der Mensch verhält sich im Großen und Ganzen wie ein Riesenarschloch. Sei es drum, das in Istanbul entstandene Album ist vollgepackt mit Musik, nach der zumindest…

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Unnahbarer Cold Wave: Tropic Of Cancer – Children Of A Lesser God

Unnahbarer Cold Wave: Tropic Of Cancer – Children Of A Lesser God

Camella Lobo ist Tropic Of Cancer. Aktuelle Lebenszeichen gibt es nicht. Musik ist zeitlos. Cold Wave. Dark Wave. Eleganz und Kälte, Musik unter Null die dennoch wärmt. Tropic Of Cancer, das ist immer Tanzmusik für Menschen in Schwarz, für hoffnungsfrohe Trauerklöße. Nebelheimer Elektrowave, dunkel undurchdringliche Schwadenmusik, ein stoisch-monotones Drumcomputer-Königreich, ätherischer Schwanengesang aus Finsterwald. Kalt, unnahbar, fast leidenschaftslos. Da gibt es üppigen Reverb in allen Überfluß, 80er-Jahre-Gothic-Darkwave Reminizenzen und Basstöne aus dem Kohlenkeller. Fröhlich geht nun mal anders. Fröhlich nervt. Children…

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