Reisen im Wohnmobil: Südschweden – Westküste

Spontanität ist alles. Entschieden, anstatt ins Allgäu mit dem Reisemobil nach Südschweden fahren. Zwei Uhr morgens klingelt der Wecker, Abfahrt drei Uhr. Via Fehmarn mit der Fähre nach Dänemark. Innereuropäische Grenzkontrollen. Schöne neue Welt. Drogenkontrolle? Nein, Flüchtlinge. Dem Polizisten war es augenscheinlich etwas peinlich, nicht nur die Garage (Kofferraum) inspizieren zu müssen, sondern sogar unser Minimalbad mit Dusche zu durchsuchen, ob sich dort vielleicht eine fünfköpfige syrische Flüchtlingsfamilie versteckt hält. Leckt mich doch am Arsch, wo’s am hellsten leuchtet. Dann schnell durchs rabiate Dänemark und über die sagenhafte Öresundbrücke Richtung Malmö.

Schon leicht übermüdet einige enttäuschende oder überfüllte Stellplätze angefahren, in zwei Staus (brennendes Auto und Unfall) gestanden, uns gewundert, wie das bei einem Maximaltempo von 110 Km/h passieren kann und dann endlich nah des Seebad Torekov einen wirklich wunderbaren Campingplatz mit direktem Zugang zum Meer inklusive Badesteg erreicht. Hier, so wurde entschieden, bleiben wir das Wochenende.

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